Zeitreise – Gasometer in Pforzheim

Allgemeines

Es ist wieder März. Endlich können wir wieder unser treues Wohnmobil aus dem Winterquartier holen und kleine Touren quer durchs Land starten. Erster Termin wird dieses Wochenende das Gasometer in Pforzheim mit der Asisi-Ausstellung, einem Panoramabild.

Tja, der Mensch denkt und Gott lenkt.

Jedenfalls starten wir nicht wie geplant am Freitag, denn der Ehefrau geht es nicht so gut. Fieber, Bett – Planungsende.

Doch am Samstag ist sie wieder fit. Doch jetzt noch Wohnmobil beladen? Wir bleiben flexibel, setzen uns einfach in den PKW und fahren uns das Gasometer einfach mal so ansehen.

Stellplatz in Pforzheim

Ein richtiger WoMo-Fahrer guckt aber trotzdem mal den Stellplatz an:


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© OpenStreetMap contributors - Veröffentlicht unter ODbL

Zufahrt zu dem Stellplatz geht über Eutinger Straße / Nagler Str. Vom Stellplatz aus hat man Blick auf das Kraftwerk, die stark befahrene Straße und das Gasometer. Zum Gasometer ist man in 5 Minuten gelaufen.

Pforzheim – Stellplatz Enzauenpark

Das Gasometer

Dies ist nicht unser erster Besuch eines Gasometers. Uns fasziniert die Kombination aus alter Technik und neuer Idee. Eine tolle Webseite zu der Funktionsweise findet man hier: Link. Kurz und knapp: früher Licht über Gas in den Wohnungen und auf den Straßen erzeugt. Das Gas wurde durch Gaswerke aus Kohle gewonnen. Und die Gasometer waren schlicht Zwischenspeicher für das Gas. Der Wandel der Technik hat die Gasometer überflüssig gemacht – aber die Bauwerke sind immer noch imposant.

360 Grad –  Rom 312

Aber einen großen runden leeren Raum ansehen – dazu sind wir nicht 300 km gefahren. Das Gasometer wurde einem neuen Zweck zugeführt: Ein Panoramabild.

Ja, ich weiß, Panoramabilder gibt es doch schon bei Google. Aber diese Panoramabilder sind etwas Besonderes. Hier werden Dinge abgebildet, die man so nicht zu Gesicht bekommt. So hatten wir schon in Dresden das dortige Gasometer besucht (Reisebericht hier: Link) und dort das Dresden der Vergangenheit bewundert. Dazu kommen die Dimensionen: 12 Meter Höhe erschlagen einen. Man kann den ganzen Tag dort verbringen und immer wieder neue Details entdecken. Hinterlegt mit wechselnder Beleuchtung durch den Tag-Nachtwechsel und den dazu passenden Geräuschen ergibt sich ein ganz eigener Zauber.

Gleiches gilt für das Panorama in Pforzheim – dort wird man in das Rom des Jahres 312 versetzt. Jeder, der einmal Rom besucht hat und sich gefragt hat: „wie sah es damals nur da aus“ – für den findet sich die Antwort in Pforzheim in Form des 360 Grad Panoramas.

Infos rund um die Panoramas, von denen es mehrere in Deutschland gibt, findet man hier: Link

Wir empfehlen auf jeden Fall an einer geführten Tour teilzunehmen. Dort wird sowohl das Gasometer als auch der geschichtliche Hintergrund kurzweilig erläutert. Weitere Details findet man auf der Homepage: Link

 

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