Thailand – Teil 3 – Ayutthaya

Ayutthaya die alte Königsstadt

Zwischen Burma und Siam (Thailands alter Name) herrschte nicht immer Frieden. Die alte Hauptstadt Siams war Ayutthaya – und wurde 1767 von den Burmesen zerstört. Das war die Gründungsstunde des ca. 70 km entfernten Bangkoks – und wir machen uns heute auf, die alte Königsstadt zu besichtigen.

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Autobahn in Thailand

Die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden und ich starre immer wieder auf die Reisfelder. Ob ich die Reispflanzen noch aus der Nähe zu sehen bekomme? Der Verkehr wirkt auf mich völlig normal – in Thailand würde ich mich trauen auch zu fahren. Aber die Staßenschilder sind und bleiben unlesbar.

Wat Yai Chai Mongkol

Erster Stopp ist Wat Yai Chai Mongkol. Wir erklimmen den Chedi und genießen die Aussicht. Anschließend kurze Erläuterung wie Tempelanlagen aufgebaut sind: Öffentliche Eingangshalle – Chedi – Mönchshalle (nicht der Öffentlichkeit zugänglich). Und das wichtigste Gebäude wird immer von kleinen Tafeln umgeben. Hoffentlich habe ich das richtig verstanden?

Panan Choeng

Nächster Halt auf unserem Weg nach Ayutthaya ist der Tempel Panan Choeng. Von außen nicht sehr eindrucksvoll, wir laufen  durch die Vorhalle. Verwundert schauen wir auf einen Verkaufsstand mit Dachziegeln. Doch, die kann man kaufen – nimmt man aber nicht mit, sondern statt dessen werden die dem Tempel gespendet und dann mit Namen des Spenders versehen und später bei der Renovierung genutzt. Wir widerstehen der Versuchung unser Karma aufzubessern und folgen den Glockenklängen in das Allerheiligste.

Drei Mal im Jahr werden die Buddhas jahreszeitabhängig (Regenzeit, Winter, Sommer) eingekleidet, und zu unserem Glück findet dieser Wechsel grade jetzt statt. Verteilung von Segen gehört mit dazu – zur Verwunderung unserer Führerin machen wir mit:

Erfrischt vom Segen (mit Wasser besprenkelt) geht es zum nächsten Halt:

Wat Maha That

Nun sind wir in den Tiefen der Ruinen angekommen – dem Tempel Wat Maha That. Statt geschichtlicher Details über den eingestürzten Turm hier einfach die Fotos – natürlich auch ein Bild vom eingewachsenen Buddha-Kopf. Da ein Thai seinen Kopf nicht über den Kopf eines Buddhas heben würde wird vor dem Buddhakopf gekniet – oder Abstand gehalten.

Bootfahrt rund um Ayutthaya

Ayutthay liegt zwischen einer Flussgabelung.

Durch einen künstlichen Kanal wurden die beiden Flussarme miteinander verbunden und so eine Insel geschaffen – für uns die Gelegenheit die Füße auszuruhen.

Wir machen einen Scherz über Krokodile, unserer Führerin lacht und meint, es gäbe keine Krokodile … tja …

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Krokodil in Thailand

Noch beeindruckender sind aber die Lastkähne, die uns entgegen kommen.

Museum

Wir besuchen ein Museum. Ich würde hier jetzt gerne schreiben wie es heißt. Statt dessen ein Tipp: Ich mache immer ein Foto, auf dem der Name des Ortes, an dem ich mich befinde, abgebildet ist. Macht das Leben beim Sortieren der Fotos leichter, vor allem, wenn der GPS -Tagger gestreikt hat und man das erst am Abend merkt.

Ich hätte vielleicht drauf achten sollen, was für ein Schild ich da fotografiere, ich glaube kaum, dass das Museum „No smoking“ heißt.

Fotografieren war im Museum sowieso nicht erlaubt, also weiter.

Wat Maha That

Mit glühendem Mund (vom Mittagessen) geht es weiter zur Tempelruine Wat Maha That.

Freude bereiten uns diesmal weniger die eindrucksvollen Ruinen, sondern die Polizei, die hier auf Fahrrädern vor einer Kamera posiert. Wir spekulieren: ob es wohl bald einen Fotokalender der Polizei-Fahrradstaffel geben wird?

Während wir in den Hitze schmelzen, spannt unsere Führerin ihren Regenschirm auf. Wir nehmen uns vor, dass ein kleiner Schirm in die Fototasche gehört. Schatten für die Sonne und Schutz bei Regen (wie wir später noch lernen werden).

Vor der Tempelanlage Wat Maha That begegnen uns dann noch Elefanten – aber ich werde von der Ehefrau vertröstet: Elefanten werden wir im Laufe der Reise noch sehen.

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Elefanten vor Mat Waha That

Wat Phra Sri Sanphet

Die Tempel kann man in Thailand in unterschiedlichen Bauformen bewundern – und der Wat Phra Sri Sanphet ist, im Gegensatz zu den bisher besichtigten Tempeln im Khmer-Stil gebaut. Stimmt – die Ähnlichkeit mit Angkor Wat ist nicht zu bestreiten.

Damit endet der Ausflug nach Ayutthaya. Wir freuen uns auf Dusche, Bier … und den Weiterflug nach Chiang Mai. Dort warten weitere tolle Tempel auf uns, tröstet mich meine Frau.

Mehr Fotos: hier

 

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