Speyer – Schwetzinger Schlossgarten

Ziel Speyer – los gehts mit Fehlzündung

Das Jahr beeilt sich – schon ist der März  vorbei und das Wohnmobil steht immer noch auf seinem Platz. Jetzt wird es Zeit, dass es endlich  – und nicht nur Richtung Werkstatt – bewegt wird.

ABER – nie wieder hatten wir gesagt – nie wieder freitags gleich nach der Arbeit losfahren. Und dennoch, wir tun es,  ich komme von der Arbeit, Ralph macht Homeoffice, passt also. Das Ergebnis: Erst haben wir zwei Autoschlüssel, dann hat Ralph einen und der andere Schlüssel? Nein, wir streiten nicht, doch jeder ist davon überzeugt, der andere muss den Ersatzschlüssel einfach haben. Und wo findet dieser Schlüssel sich letztendlich? Na? – die Frauen, die hier mitlesen, wissen es schon – oder? Jedenfalls ist er wieder da und wir starten in den Freitagsverkehr.

Stellplatz in Speyer

Fast pünktlich kommen wir in Speyer an und sind überrascht. Wir wollen das Technik – Museum besuchen und haben daher natürlich einen Stellplatz direkt daneben ausgesucht. Dieser wird von dem daneben liegenden Hotel verwaltet und fast wie in einem Hotel passiert auch das Einchecken. Wer möchte, kann morgens für 8,50 Euro im Hotel frühstücken, der Platz kostet pro Nacht 22 Euro, pro Fahrzeug, gleichgültig wie viel Personen an Bord sind, inklusive Strom, Dusche, Toilette. Trotz des Preises – diesen Platz können wir weiter empfehlen. Auch Wohnwagen sind hier willkommen, also eigentlich mehr ein Campingplatz mit dem Charme eines Parkplatzes – für Stadtbesichtigung und Museumsbesuch jedoch hervorragend geeignet. (Link zum Stellplatz). Unser Navi wollte noch auf den Parkplatz des Technik-Museums – dort ist das Übernachten aber nicht mehr gestattet!

Stellplatz am Technikmuseum

Speyer am Abend

Die Altstadt befindet sich keine fünf Minuten vom Stellplatz entfernt und so beschließen wir sogleich die Zeit zu nutzen und den Dom zu besichtigen. Die Sonne lacht und der Weg zum Dom führt direkt über eine Kirmes (Jahrmarkt, Rummel, Kerb, Kirmes – die Sächsin und der Norddeutsche brauchen etwas, um zu wissen, dass sie beide das Gleiche meinen). Leuchtende Augen bekommen wir als wir das Riesenrad sehen – Blick über Technikmuseum und auf den Dom – da kann man doch nicht widerstehen!

Wir machen noch einen kurzen Tripp in die Stadt – alles ist in laufweite. Schnell wird das Abendlicht ausgenutzt …

Die Straße vor dem Dom hat unzählige Eiscafes – aber wir haben doch richtig Hunger…und zum Kochen im WoMo sind wir zu faul. Wir entscheiden uns für das Restaurant „Domnapf“ – und haben wieder Glück. Das Essen ist lecker und die Bedienung freundlich. Aber wer trägt die übervollen Bäuchlein jetzt zurück zum Womo?

Speyer und das Technikmuseum

Am nächsten Morgen steht das Technik – Museum auf dem Programm. Die Fotos sprechen für sich:

Am Abend treibt uns die Frage um: Sea-Life oder das gute Wetter nutzen, ein paar Kilometer weiter fahren und den Schwetzinger Schlossgarten besuchen?

Schwetzingen

Am nächsten Tag lockt die Sonne und so starten wir schon früh nach Schwetzingen, was keine halbe Stunde Fahrt entfernt liegt. Es gibt dort einen Parkplatz für Wohnmobile – an dem wir mangels Kenntnis vorbeifahren. Zu unserm Glück ist unser Womo klein und schmal genug, so dass es sich auf einen der normalen Parkplätze quetschen kann.

Die Parkplätze sind noch leer und wir können uns alles in Ruhe anschauen. Mittags quillt der Park fast über – wir können das gut verstehen – ein Besuch ist mehr als lohnenswert, wie man an der Anzahl Fotos dann auch merkt.

Unsere Versuche etwas zu essen zu bekommen, drohen fast zu scheitern. Entweder machen und die Preise schwindelig oder wir sollen 40 Minuten auf das Essen warten. Google Maps wird kurz befragt, dann wandern wir die Hauptstraße etwas hinunter und finden ein Eiscafe mit Pizzeria.

 

 

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