Adventstripp nach Dresden

2014-11-28 21.37.47_070_DresdenHistorischer Weihnachtsmarkt2014-11-27 15.24.42_015_Dresden

Weihnachtsmärkte – Frauenaugen leuchten auf, während sich in Männergesichter reine Angst abzeichnet. Drangvolle Enge in Geschäften, Trippelschritte quer durch die Stadt und beladen mit Paketen, deren Inhalt auch daheim für die nächsten vier Wochen nur sparsame Bewegungen zulassen wird – geht es auch anders?
An den Paketen und deren Auswirkung lässt sich wohl nichts ändern, aber zumindest der Weihnachtsmarkt-Besuch lässt sich besser gestalten.  Dresden ist dafür wie geschaffen, denn es muss ja nicht nur Weihnachtsmarkt sein. Der Weihnachtsmarkt, in Dresden „Striezelmarkt“ genannt, fängt am ersten Adventswochenende an. Damit ist der Samstag der klassische “Anreisetag” für all die Busse, Besucher und Millionen.
Gefühlt waren auch am Samstag, dem 29.11.2014, alle Einwohner der Bundesrepublik in Dresden versammelt. Wir hatten die Märkte aber bereits am Donnerstag und Freitag “abgeklappert”, zu diesen Zeiten war fast nichts los und mitunter war der Eintritt –
wie z.B. für den Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof, kostenlos.

Die gewonnene Zeit (sofern die Lebensgefährtin sich von den Schnitzereien, Dekoartikeln und anderen Budeninhalten fortlocken lässt) kann man in Dresden wunderbar verbringen. Neben der Frauenkirche  bietet sich vor allem das Historische Grüne Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe an – da alle auf dem Weihnachtsmarkt sind, waren diesmal keine Wartezeiten angesagt.
Auch alle anderen Museen in Dresden sind einen Besuch wert.

 

Panometer - ÜbersichtsbildPanometer - Blick nach oben

Wer auf Porzellan, Schnitzereien und andere Artefakte keinen Wert legt, dem sei das Panometer – hier zu finden – ans Herz gelegt.  Nicht nur die Dimensionen sind beeindruckend, auch die Details und die Hintergrundgeräusche vermitteln einen Eindruck, der noch lange nachwirkt. (Panometer gibt es auch in anderen Städten und sind sicherlich auch dort einen Besuch wert).

Wer abends nicht zu erschöpft ist und etwas Kultur mit einem guten Essen verbinden will, dem kann ich die Travestie-Show im ““Carte Blanche“ empfehlen. Leider keine Bilder – fotografieren war unerwünscht und wurde auch entsprechend von den Künstlern kommentiert!

Kommentar verfassen